Umzüge sind aufregend und belastend zugleich, sie können erheblichen Stress erzeugen und kosten manchen den letzten Nerv. Das gilt vor allem dann, wenn Fehler beim Umzug passieren. Mit der richtigen Vorbereitung und den passenden Tipps lassen sich die typischen Probleme jedoch sicher vermeiden.
Fehler beim Umzug Nr. 1: Auf Umzugsfirma und Helfer verzichten
Die einfachste, sicherste und schnellste Variante für einen reibungslosen Umzug ist eine verlässliche Umzugsfirma in Zürich. Nach dem Packen und der Absprache können Sie sich zwar noch nicht ganz entspannt zurücklehnen, der Weg dahin ist jedoch bedeutend kürzer. Der Aufwand verringert sich merklich und sollte es zu Schäden am Umzugsgut kommen, greift die Versicherung des Unternehmens. Sollten Sie sich trotz der vielen guten Gründe gegen eine Firma entscheiden, achten Sie darauf, dass Sie ausreichend Helfer einplanen. Denn der Spruch: “Viele Hände, schnelles Ende.” bewahrheitet sich auch bei einem Umzug. Denken Sie zudem daran, dass auch die besten Freunde kurzfristig verhindert sein können. In beiden Fällen ist es wichtig, dass sie Unternehmen oder Helfern so lange wie möglich im Vorfeld Bescheid geben. Gerade zu beliebten Umzugszeiten können Sie ansonsten eine böse Überraschung erleben und allein dastehen.
Fehler beim Umzug Nr. 2: Zu spät anfangen
Welche Unmengen an Kleidung, Büchern, Geschirr und Möbeln vorhanden sind, fällt erst bei einem Umzug wieder bewusst auf. Oftmals kann einiges davon aussortiert werden. Das spart Aufwand, Zeit und Platz. Fehlt dafür allerdings die Zeit, nehmen Sie reichlich unnötigen Unrat mit. Das Hauptproblem ist jedoch der immens steigende Stress. Sortieren und packen Sie hingegen täglich wochenlang für ein oder zwei Stunden, verteilt sich der Aufwand und die Belastung sinkt. Fertigen Sie eine Liste an, wie viel Sie pro Tag schaffen wollen oder müssen, und kalkulieren Sie ein paar Tage als Puffer ein. Auf diese Weise laufen die Vorbereitungen entspannter.
Fehler beim Umzug Nr. 3: Nicht freinehmen
Einen Umzug an einem Wochenende zu erledigen, ist utopisch. Reichen Sie rechtzeitig Urlaub ein, um mehr Zeit für das Ein- und Auspacken, das Ab- und Aufbauen der Möbel und alle weiteren Aufgaben.
Fehler beim Umzug Nr. 4: Kündigungsfristen und Ummeldung nicht berücksichtigen
Strom, Internet und Telefon sowie das Einwohnermeldeamt und die Post müssen rechtzeitig geändert werden. Beachten Sie dabei die geltenden Fristen. Denken Sie zusätzlich an den Mietvertrag. Wer diesen zu spät kündigt, muss gegebenenfalls doppelt zahlen.
Fehler beim Umzug Nr. 5: Sich selbst überschätzen
Allein alles ab- und im Anschluss wieder aufzubauen, kann durchaus funktionieren, wenn Sie die entsprechende Erfahrung und körperliche Fitness mitbringen. Bedenken Sie dabei aber, dass Stress und Belastung nach dem Transport und Tragen bereits viel Kraft und Energie geraubt haben können. Dadurch wird es anstrengender als gedacht. Bei grossen und schweren Möbeln sollten Sie besser über einen Helfer und Monteur nachdenken. Denn die Küche und grosse, schwere Bettgestelle bereiten oft mehr Aufwand als gedacht.
Fehler beim Umzug Nr. 6: An den falschen Stellen sparen
Minderwertiges oder zu wenig Verpackungsmaterial, billige Farbe, ein zu kleiner Transporter und fehlende Helfer – sparen Sie an den falschen Stellen, erhöhen Sie zum einen den Aufwand und damit den Stress erheblich. Zum anderen riskieren Sie Schäden.
Fehler beim Umzug Nr. 7: Fehlende Kommunikation und Organisation
Umzüge enden nicht selten im Chaos und schlagen allen Beteiligten auf die Stimmung. Vermeiden Sie das, indem Sie alles ordentlich und übersichtlich beschriften. Nein, Sie werden am Abend nach dem Transport nicht mehr wissen, in welchen der 57 Kartons die Bettwäsche und die dringend benötigten Handtücher steckt, wenn das Umzugsgut nicht beschriftet ist. Am besten schreiben Sie zusätzlich auf, welche Kartons in welchem Raum landen sollen. Verteilen Sie zudem Aufgaben und notieren Sie, wer was wann erledigen soll. Hierdurch gewinnt der Umzug eine bessere Struktur. Sagen Sie klar, was Sie möchten, und treffen Sie auch zwischendurch ruhige Absprachen.
Fehler beim Umzug Nr. 8: Zu wenig Zeit einplanen
Umzüge dauern in der Regel länger als gedacht. Damit Sie keinen zusätzlichen Stress erleben, weil der Transporter dringend abgegeben werden muss oder Termine bevorstehen, planen Sie zahlreiche zeitliche Puffer ein.
Fehler beim Umzug Nr. 9: Pflanzen und Haustiere vergessen
Grosse oder empfindliche Zimmerpflanzen müssen während des Transports besonders geschützt werden. Falls möglich, bringen Sie sie separat ins neue Zuhause, um Schäden an ihnen zu vermeiden. Bedenken Sie zudem, dass der Umzug auch für Ihre Haustiere Stress bedeutet. Bestenfalls lassen Sie sie während der stressigen Phase von Freunden betreuen. Ist das nicht möglich, bringen Sie Ihre Tiere ebenfalls separat und bereits im Vorfeld in die neue Wohnung und schaffen Sie dort einen ungestörten, sicheren Ruhebereich. Vorsicht: Schliessen Sie die Tür ab! Leider ist es keine Seltenheit, dass Tiere während eines Umzugs entlaufen, weil jemand versehentlich und trotz Warnung oder Schild eine Zimmertür geöffnet hat. Schliessen Sie die Tür zu und ziehen Sie den Schlüssel ab, um ganz sicherzugehen.
Fehler beim Umzug Nr. 10: Das leibliche Wohl vergessen
Umzüge sind körperlich, psychisch und emotional anstrengend. Kommen hierzu noch Dehydrierung und niedriger Blutzucker, wird es nicht nur beschwerlicher und belastender, sondern auch gesundheitlich gefährlich. Planen Sie Pausen ein, stellen Sie Getränke bereit und bereiten Sie Essen vor, das sich einfach und möglichst ohne Geschirr und Besteck essen lässt. Belegte Brötchen oder Sandwiches, Energieriegel und Obst sind gut geeignet. Denken Sie dabei auch an Umzugshelfer oder Umzugsunternehmen. Auch diese Personen werden früher oder später Durst und Hunger haben.
Fehler beim Umzug Nr. 11: Nicht an das Halteverbot denken
Alles ist gepackt, der Umzug liegt im Zeitplan und dann das böse Erwachen am neuen Wohnort, denn der Transporter findet keinen Stellplatz. Vergewissern Sie sich, dass das Umzugsunternehmen das Anmelden des Halteverbots übernimmt, kümmern Sie sich selbst darum oder beauftragen Sie einen Service damit, den nötigen Bereich freizuhalten.
Richtig sparen beim Umzug
Viele Menschen scheuen davor zurück, ein Umzugsunternehmen zu beauftragen. Sie gehen davon aus, dass die eigene Organisation und der Transport günstiger sind. Allerdings kalkulieren sie dabei nicht die eigenen Anstrengungen, die nötigen Helfer und den Kraftaufwand ein. Deutlich einfacher, schneller und sicherer und damit in vielerlei Hinsicht günstiger ist es, ein professionelles Unternehmen zu beauftragen. Hierdurch kommt es zu einer erheblichen Erleichterung und zu einer zeitlichen und körperlichen Entlastung für alle.